Office-Tipps&Tools

Tagein, tagaus sitzen wir. Buchstäblich: daheim auf der Couch, im Auto, vor allem im Büro und am Schreibtisch. Unter Ergonomie-Aspekten fatal. Ganze fünf Stunden und 41 Minuten hocken wir im Durchschnitt – viel zu wenig Bewegung finden etwa Myanna Duncan, Aadil Kazi und Cheryl Haslam von der britischen Loughborough Universität.

Als sie rund 1000 Beschäftigte über einen Zeitraum von 18 Monaten untersuchten, erreichten nicht einmal 70 Prozent die von Ärzten empfohlenen physischen Aktivitäten. Mehr noch: Wer viel im Büro saß, bewegte sich auch daheim kaum noch. Und je mehr Zeit die Menschen sitzend verbrachten, desto mehr verschlechterte sich ihr emotionales und mentales Wohlbefinden.

Entsprechend wichtig ist eine bessere Ergonomie am Arbeitsplatz. Nur wie sieht diese aus?

Weil falsches Arbeiten auf Dauer krank machen kann, gibt es inzwischen zahlreiche Ergonomie-Richtlinien, zu deren Einhaltung Arbeitgeber teilweise sogar per Gesetz verpflichtet sind. Entsprechende Regelungen finden sich vor allem im Arbeitsschutzgesetz. Tatsächlich zählt die Ergonomie zum sogenannten präventiven Arbeitsschutz.

Hier finden sich die wichtigsten Ergonomie-Vorgaben für Arbeitgeber

  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
    §6 Arbeitsräume, Sanitätsräume, Pausen- und Bereitschaftsräume, Erste-Hilfe-Räume, Unterkünfte
  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
    §3 Grundpflichten des Arbeitgebers
    §5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen
    §6 Dokumentation
  • Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV)
    §3 Beurteilung der Arbeitsbedingungen
    §5 Täglicher Arbeitsablauf
  • Weitere Normen
    DIN EN ISO 9241: Ergonomie der Mensch-System-Interaktion (Bildschirmarbeitsplätze)
    DIN EN ISO 10075: Ergonomische Grundlagen psychischer Arbeitsbelastung

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